• NOVEMBER 2019
  • Reading

    Die Odyssee (ein modernes Epos).
    Prolog und Erster Gesang

    Staged reading with Siemen Rühaak and Georg Rootering based on an epic by Nikos Kazantzakis

    Das Buch Odyssee. Ein modernes Epos des Kreters Nikos Kazantzakis umfasst 33'333 Verse. Dieser Odysseus oder  «Dysséas», wie er im Neugriechischen heisst, ist ganz und gar ein Mann unserer Zeit mit seinen Höhen und Tiefen, mit allem Grossartigen und Fragwürdigen, allen Hoffnungen und Verzweiflungen, die für das Seelengefüge oder besser Seelenchaos des heutigen Menschen kennzeichnend sind. Er ist die Verkörperung des Willens zur Überwindung des Allzumenschlichen und damit des Willens zur Zukunft. Kazantzakis-Odysseus – dieser unermüdliche Reisende in alle Länder der Erde und der Seele – legt sich weder selber fest, noch kann er von anderen festgelegt werden. Wie könnte er, da er reine Dynamis ist.

    Der erste Gesang schliesslich setzt dort an, wo Homer endet: am Tag nach der vollzogenen Rache. Wir erfahren den  «Helden» in einer bemerkenswerten Charakterstudie durch seinen Autor. Kazantzakis zeichnet Odysseus mit allen, auch ungeahnten Facetten eines machtbewussten Menschen. Zugleich nimmt uns der Text gleich von Beginn an in eine schier unendliche Reise mit ins Innere der menschlichen Seele und entwirft vielschichtige Parallelen zum modernen Menschen. Es ist eine erstaunliche Begegnung mit einem gewaltigen Text, der im Dialog mit der aktuellen Ausstellung steht.


    Siemen Rühaak war u.a. am Staatstheater Braunschweig, Theater Heidelberg, Schauspielhaus Bochum, den Münchner Kammerspielen, den Salzburger Festspielen sowie am Thalia Theater und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. Seit seinem zwanzigsten Lebensjahr tritt er neben seinen Theaterverpflichtungen häufig in Fernsehfilmen und -serien auf. Rühaak wirkte an der Theaterfassung des Stücks «Schuldig geboren» nach Peter Sichrovskys gleichnamigen Buch mit. Für das Fernsehspiel «Nur eine kleine Affäre» erhielt der Schauspieler 1995 den Grimmepreis.

    Georg Rootering war 1994–1997 als Oberspielleiter am Mainfrankentheater in Würzburg engagiert und machte sich mit verschiedensten Inszenierungen auch international einen Namen. Als Intendant des Theaters am Kirchplatz in Schaan inszenierte er einen Euripides-Zyklus, der für überregionales Aufsehen sorgte. Seine Antiken-Projekte wurden unter anderem in München, Berlin (Pergamon-Altar), Hamburg, Wien (Kunsthistorisches Museum), Freiburg und in Innsbruck gezeigt.
     

    Begrenzte Platzanzahl.

  • Yoga with Picasso

    Qi-Gong

    mit Hanni Schierscher
    Eine Veranstaltung der Hilti Art Foundation.

    Qi Gong ist die traditionelle Gesundheitsvorsorge Chinas. Sie bezeichnet eine Fülle von Atem-, Meditations- und Bewegungsübungen. Diese Übungen sollen die Qi- oder Energieflüsse im Körper anregen und harmonisieren. Durch das Seminar begleitet Sie die Liechtensteiner Künstlerin Hanni Schierscher.

    «Yoga mit Picasso»
    Im Jahr 2019 gibt es in der Hilti Art Foundation Highlights der besonderen Art: von Yoga bis Chanting, von Qi-Gong bis zur Atemübung. Eine Erfahrung für Körper und Geist zwischen den Werken der grossen Meister.

    Um den Tag ausklingen zu lassen, servieren wir Ihnen im Anschluss köstliche Snacks und gesunde Erfrischungen. Und natürlich haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

    Uhrzeit
    18–19 Uhr

    Kosten
    CHF 25.– pro Person, inkl. Verpflegung

    Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten.
    Sekretariat
    Tel +423 235 03 00 | buchungen@kunstmuseum.li

    Registration Form
  • DECEMBER 2019
  • Concert

    Konzert anlässlich «300 Jahre Fürstentum Liechtenstein»

    mit Anja Lechner (Cello) und Pablo Márquez (Gitarre)
    Eine Veranstaltung der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft in Kooperation mit dem Kunstmuseum Liechtenstein.

    Anja Lechner und Pablo Márquez tragen Stücke im Duo und auch solo vor. Mit Kompositionen von Luys de Narváez (um 1500 – nach 1550), Tobias Hume (1569–1645) über Johann Sebastian Bach (1685–1750) und Franz Schubert (1797–1828) zu Radamés Gnattali (1906–1988), György Kurtág (* 1926) und Valentin Silvestrov (* 1937) wird ein musikalischer Bogen über sechs Jahrhunderte gespannt. Kernstück der Matinee sind die Kompositionen von Franz Schubert, die von Anja Lechner und Pablo Márquez neu transkribiert 2018 auf der CD Die Nacht erschienen (ECM 2555).
     

    Anja Lechner wurde bei Heinrich Schiff und János Starker ausgebildet. Sie spielt solo als auch solistisch mit Orchester und tritt in kammermusikalischen Projekten auf, bei denen sie oftmals alte und neue Musik gegenüberstellt. Konzertreisen und Festivalauftritte führen sie durch Europa, Asien und Amerika. Viele ihr gewidmete Werke von Komponisten wie Valentin Silvestrov, Tigran Mansurian, Tõnu Kõrvits, Zad Moultaka oder Dino Saluzzi hat die Cellistin uraufgeführt. Beim Label ECM sind bislang mehr als 20 Aufnahmen erschienen, unter anderem mit dem Tallinn Chamber Orchestra, der Amsterdam Sinfonietta, der Geigerin Patricia Kopatchinskaja, dem Rosamunde Quartett, mit Dino Saluzzi, dem Tarkovsky Quartet und dem Pianisten François Couturier. Sie lebt und unterrichtet in München.

    Die Klangkultur und stilistische Bandbreite des an der klassischen Gitarre ausgebildeten Argentiniers Pablo Márquez lassen seine Konzerte zu einem eindrücklichen Erlebnis werden. Er konzertiert regelmässig weltweit, zum Beispiel im Concertgebouw Amsterdam, dem Teatro Colón Buenos Aires oder der Philharmonie Paris. Márquez arbeitet mit einigen der grossen Komponisten unserer Zeit zusammen, darunter Luciano Berio, György Kurtág und Mauricio Kagel. Für seine Einspielungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise wie den Grand Prix du Disque, den italienischen Amadeus-Preis, den RTL Classique d'Or oder die Auszeichnung «Beste Einspielung Alter Musik». Seine Ausbildungsklasse an der Musik-Akademie Basel zählt zu den angesehensten weltweit.

  • Discussion

    Dialog über das Menschliche in Zeiten der Wende

    mit Christian Hörl, Stefan Sprenger, Matthias Brüstle und Christiane Meyer-Stoll
    In Kooperation mit der Stein Egerta und dem Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit.

    Wir fischen alle mit unterschiedlichen Netzen in der Wirklichkeit.
    Hans-Peter Dürr, Physiker und Essayist (1929–2014)

    Menschen haben Licht- und Schattenseiten. Beides macht sie wesentlich aus. Der jeweilige Kontext, in dem sich ein Mensch befindet, bringt die eine oder andere Seite zum Klingen. Die Auswirkungen zeigen sich in Familien, beruflichen Feldern und in der Gesellschaft über Jahre hinweg. Meist geschieht dies unterbewusst, individuell und kollektiv. Derzeit stehen den Menschen aber Resonanzräume zur Verfügung wie vermutlich noch nie in der Menschheitsgeschichte. Selbst in Gegenden, in denen die Gemeinschaft auf den ersten Blick noch einen sehr starken Einfluss zu haben scheint, machen sich Menschen auf den Weg und verändern über ihr Tun und Sein sich selbst und ihre Gemeinschaft. Auf der anderen Seite bleiben so manche Resonanzräume weiterhin vielen Menschen verschlossen, weil sie von der Geschwindigkeit, dem Lärm und den Möglichkeiten in unserer Welt beeinflusst werden. Das Leben entwickelt sich im Zusammenspiel zwischen dem ökologischen, dem sozialen und dem individuellen Körper.

    Mensch-Sein hat grundsätzlich etwas Brüchiges und Verletzliches. So kann sich faktisch niemand mehr den Auswirkungen des Klimawandels entziehen, so sehr er oder sie das auch möchte. In Kooperation mit anderen Menschen lassen sich schwierige Fragen besser ergründen. Mit all diesen Themen beschäftigt sich Christian Hörl in seinem Buch Unvollkommen vollkommen (2017).

    An diesem Abend bringt er seine Gedanken in Austausch mit dem Liechtensteiner Autor Stefan Sprenger, Matthias Brüstle vom Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit und Christiane Meyer-Stoll vom Kunstmuseum Liechtenstein. Alle Teilnehmenden werden anschliessend zum Austausch in einen Kreisdialog eingeladen. Dies ist eine Gesprächsform, mit der Menschen gemeinsam der Wahrheit näherkommen und Neues entdecken können.

    Christian Hörl, ehemaliger Unternehmensberater und Buchautor, war von 2006–2016 Projektleiter des Dialogprojekts im Jugend- und Bildungshaus Arbogast, Götzis, sowie Mitveranstalter der «Projekte der Hoffnung» in Vorarlberg.

  • Yoga with Picasso

    Atemstunde

    mit Ute Blapp
    Eine Veranstaltung der Hilti Art Foundation.

    Die ausgebildete Atempädagogin Ute Blapp nimmt Sie mit auf eine spannende Reise. Während 45 Minuten treten Sie durch gezielte Atemübungen in einen inneren Dialog. Durch die gewonnene körperliche Bewusstheit kann Kunst neu erlebt werden – für mehr Lebensfreude und Gelassenheit.

    «Yoga mit Picasso»
    Im Jahr 2019 gibt es in der Hilti Art Foundation Highlights der besonderen Art: von Yoga bis Chanting, von Qi-Gong bis zur Atemübung. Eine Erfahrung für Körper und Geist zwischen den Werken der grossen Meister.

    Um den Tag ausklingen zu lassen, servieren wir Ihnen im Anschluss köstliche Snacks und gesunde Erfrischungen. Und natürlich haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

    Uhrzeit
    18–19 Uhr

    Kosten
    CHF 25.– pro Person, inkl. Verpflegung

    Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten.
    Sekretariat
    Tel +423 235 03 00 | buchungen@kunstmuseum.li

    Registration Form
  • JANUARY 2020
  • Yoga with Picasso

    N.N.

    Eine Veranstaltung der Hilti Art Foundation.

    «Yoga mit Picasso»
    Im Jahr 2019 gibt es in der Hilti Art Foundation Highlights der besonderen Art: von Yoga bis Chanting, von Qi-Gong bis zur Atemübung. Eine Erfahrung für Körper und Geist zwischen den Werken der grossen Meister.

    Um den Tag ausklingen zu lassen, servieren wir Ihnen im Anschluss köstliche Snacks und gesunde Erfrischungen. Und natürlich haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

    Uhrzeit
    18–19 Uhr

    Kosten
    CHF 25.– pro Person, inkl. Verpflegung

    Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten.
    Sekretariat
    Tel +423 235 03 00 | buchungen@kunstmuseum.li

    Registration Form