Die vier Liechtensteiner Kunstschaffenden Martha Büchel-Hilti, Brigitte Hasler, Martina Morger und Martin Wohlwend geben gemeinsam einen Einblick in ihr aktuelles künstlerisches Schaffen.

«Wos ned spinnt, do tuachets ned.» Ein altes lokales Sprichwort, das besagt: Wo nicht gesponnen wird, entsteht auch kein Stoff bzw. wenn man nicht verrückt denken kann, kommt man zu keinen kreativen Ergebnissen. Die eigens für den Seitenlichtsaal entstandenen Arbeiten treffen sich über verschiedene Fadensysteme im Gemeinsamen: im Gewebe. Momente in Stoff gestickt, soziale Gewebe geflochten, in der Raumzeit verstrickt, Flächengebilde greifen in den Raum und verbinden nicht Fassbares mit der dichten Realität.

Die Kooperation mit der Gemeinde Vaduz ermöglicht es zudem, dass sechs Kunstschaffende gemeinsam ihre aktuellen Werke im Kunstraum Engländerbau ausstellen werden. Neben dem Kunstmuseum Liechtenstein und dem Engländerbau in Vaduz beteiligen sich die kommunalen Kulturhäuser von Ruggell, Eschen, Balzers, Triesen, Schaan und Mauren an der zweiten Triennale. Insgesamt vierzig Mitglieder des Berufsverbands bildender Künstlerinnen und Künstler werden während dieser sechs Wochen einen Einblick in ihr Schaffen der letzten drei Jahre geben.

Die Präsentationen im Kunstmuseum Liechtenstein und im Kunstraum Engländerbau werden kuratiert von Dagmar Streckel.