Die kommende Ausstellung umfasst Malerei, Plastik und Grafik von insgesamt 22 Künstlerinnen und Künstlern.

Sie präsentiert Körper, Geste und Raum in einem zweifachen Sinn: einerseits abbildhaft, etwa als menschliche Gestalt, als Bewegung einer Hand oder als sakrale Architektur, wie z.B. bei Ferdinand Hodler, Leiko Ikemura und Thomas Struth; andererseits konkret, etwa als Bildobjekt, als erkennbar physische Aktion am Material oder als faktischen Bildraum, wie z.B. bei Gotthard Graubner, Callum Innes und Lucio Fontana.

Angesichts verschiedenartigster Werke stellt sich dabei unmittelbar die Frage nach dem Wechselverhältnis von Körper, Geste und Raum. Ist der Raum unabdingbare Voraussetzung für die Anwesenheit des Körpers? Oder ist es vielmehr der Körper, der den Raum erzeugt? Bildet die Geste eine organische Verbindung zwischen Körper und Raum? Und wie wirken sich Ausdrucksform und Sinn der Geste auf die Erscheinungsweise von Körper und Raum aus? Diese Fragen zielen nicht allein auf die Kunst, sondern auch auf die menschliche Sinneswahrnehmung im Allgemeinen.

Die Ausstellung wird kuratiert von Uwe Wieczorek, Kurator der Hilti Art Foundation.