Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen vor allem von Pflanzen, aber auch Tieren.

Anders als bei den uns bekannten vier Jahreszeiten werden die phänologischen Jahreszeiten nicht durch Datumswechsel markiert. Stattdessen basieren sie auf Entwicklungen in der Pflanzenwelt, die anhand von Zeigerpflanzen sichtbar werden. Diese Präsentation zeigt erstmals die phänologischen Daten einer Station in Liechtenstein, die jährlich während den letzten 48 Jahren erfasst wurden. Als Phänokalender wird ersichtlich, wie früh oder spät die beobachteten phänologischen Ereignisse im Vergleich zu Daten aus vorherigen Jahren sind.

Worauf kommt es bei den phänologischen Beobachtungen an? Es ist wichtig, immer die gleichen Bäume beziehungsweise Baumgruppen zu beobachten. Eine Anleitung hilft, die Phänophasen exakt zu erkennen. Für die Kontinuität der Datenreihen ist es am besten, wenn die Beobachtungen über lange Zeiträume immer von der gleichen Person durchgeführt werden. An der Liechtensteiner Station Eschen-Boja ist das der Fall, denn seit fast 50 Jahren liegen die Beobachtungen in der Hand derselben Familie.

 

Schweizer Phänologie-Beobachtungsnetz – Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo-Schweiz
Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen vor allem von Pflanzen, aber auch Tieren. Das Phänologie-Beobachtungsnetz von MeteoSchweiz existiert seit 1951. Heute werden an rund 160 Stationen – eine davon befindet sich in Liechtenstein – insgesamt 26 Pflanzenarten beobachtet, um die Vegetationsentwicklung zu beschreiben. Diese Informationen dienen auch der Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenwelt.


Projektraum «Parlament der Pflanzen»
17.7.2020 – 17.01.2021

Im Rahmen der Ausstellung Parlament der Pflanzen ist der frei zugängliche Seitenlichtsaal als ein sich wandelnder und wachsender «Projektraum» konzipiert. Er verbindet die unmittelbare Aussenwelt mit Fragestellungen der Kunst.

Eine Produktion des Kunstmuseum Liechtenstein, kuratiert von Christiane Meyer-Stoll mit Annett Höland, Co-Kuratorin des Projektraums.

Weitere Bilder zu dieser Ausstellung

  • Schweizer Phänologie-Beobachtungsnetz – Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz
    Foto: Sandra Maier, gesichtet.li
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    Foto: Sandra Maier, gesichtet.li
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    Foto: Sandra Maier, gesichtet.li
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