• OCTOBER 2020
  • Discussion

    Historische botanische Bücher

    Talk with Peter Goop
    In cooperation with Liechtensteinische Kunstgesellschaft.

    «Um Gestalt und Form einer Pflanze wirklich erfassen zu können, muss man sie unbedingt zuerst an ihrem Standort gesehen haben», schreibt der Philosoph und Naturforscher Jean-Jacques Rousseau in seinen Botanischen Lehrbriefen aus dem Jahr 1770. Sein Hauptwerk Le Contrat Social ist eines der theoretischen Fundamente für die Ideen der Französischen Revolution. Erschienen 1762, führte es Rousseau drei Jahre später ins Exil auf die Sankt-Petersinsel im Bielersee, deren Flora er studierte.

    Beide historisch wegweisenden Bücher sind in der Ausstellung Parlament der Pflanzen in einer Art Wunderkammer präsentiert, neben einer weiteren Anzahl bedeutsamer botanischer Bücher, die nicht nur einen Einblick in die Forscherarbeit früherer Generationen und der geschichtlichen Entwicklung der Botanik geben, sondern auch in die Buchkunst und den Buchdruck. Peter Goop wird an diesem Abend von seiner Leidenschaft für botanische Bücher im Kontext des Buchdrucks sprechen.

    Gespräch und Werkbetrachtung
    Im Kontext von Parlament der Pflanzen wird an sechs Terminen (10. September und 24. September, 29. Oktober, 26. November, 3. Dezember, 7. Januar) donnerstagabends jeweils ein Gast eingeladen, der aus seinem Fachbereich berichtet.

    Im Zusammenhang mit diesen Beiträgen wird ein ausgewähltes Kunstwerk der Ausstellung vertieft betrachtet. Zwei weitere Veranstaltungen finden sonntags im Rahmen von «Eine Stunde» statt.

     

    Registration Form
  • NOVEMBER 2020
  • Opening

    Principally Painting
    Works from the Hilti Art Foundation
    ***CANCELLED***

    The opening has been cancelled in response to the coronavirus situation. We are looking forward to welcoming you to the exhibition from Friday, 6 November.

     

    Painting is the principal focus of the current exhibition, which includes 28 works by such artists as Pierre-Auguste Renoir, Lovis Corinth, Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Verena Loewensberg, Imi Knoebel, Sean Scully, Hanns Kunitzberger and Callum Innes. These enjoy the company of eight sculptures by Medardo Rosso, Alberto Giacometti, Henry Moore and others. It is the material properties of painting and sculpture that invite the eye to take a closer look and enjoy the pleasure of appreciation, a pleasure that is all the greater the more intense and precise the visual enquiry. As the painter Gerhard Richter put it in 1990: "It is always only about seeing … You can paint anything. Seeing if what you do is good or not is more difficult. But it is the only thing that matters … Seeing is, of course, also the decisive act that ultimately equates producer and viewer."

    The exhibition is curated by Uwe Wieczorek, curator of the Hilti Art Foundation.

     

  • Discussion

    Phänologische Beobachtungen für die Wissenschaft

    Gespräch und Werkbetrachtung mit Barbara Pietragalla

    Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen in der Natur. Im Beobachtungsnetz von MeteoSchweiz werden an rund 160 Stationen Entwicklungsphasen von bis zu 26 Pflanzenarten notiert. Auch Liechtenstein hat eine Station, die Teil dieses Netzes ist. Die erhobenen Daten dienen der Wissenschaft und werden umso wertvoller, je länger die Datenreihen sind. So können beispielsweise die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenwelt erforscht werden.

    Wie funktioniert diese Beobachtung der Natur? Worauf muss man achten? Wie sehen die phänologischen Daten der Station Eschen-Boja in Liechtenstein aus, und was können wir daraus lesen?

    Barbara Pietragalla ist Biologin, hat an der ETH Zürich promoviert und arbeitet seit 2002 beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz. Seit 2013 leitet sie dort das Schweizer Phänologie-Beobachtungsnetz.


    Gespräch und Werkbetrachtung
    Im Kontext von Parlament der Pflanzen wird an sechs Terminen (10. September und 24. September, 29. Oktober, 26. November, 3. Dezember, 7. Januar) donnerstagabends jeweils ein Gast eingeladen, der aus seinem Fachbereich berichtet.

    Im Zusammenhang mit diesen Beiträgen wird ein ausgewähltes Kunstwerk der Ausstellung vertieft betrachtet. Zwei weitere Veranstaltungen finden sonntags im Rahmen von «Eine Stunde» statt.

     

  • Yoga with Picasso

    Yoga with Eleonora Hertenstein

    An event of the Hilti Art Foundation.

    Qi Gong ist die traditionelle Gesundheitsvorsorge Chinas. Sie bezeichnet eine Fülle von Atem-, Meditations- und Bewegungsübungen. Diese Übungen sollen die Qi- oder Energieflüsse im Körper anregen und harmonisieren. Durch das Seminar begleitet Sie die Liechtensteiner Künstlerin Hanni Schierscher.

    «Yoga mit Picasso»
    Seit 2019 gibt es in der Hilti Art Foundation Highlights der besonderen Art: von Yoga bis Chanting, von Qi Gong bis zur Atemübung. Eine Erfahrung für Körper und Geist zwischen den Werken der grossen Meister.

    Um den Tag ausklingen zu lassen, servieren wir Ihnen im Anschluss köstliche Snacks und gesunde Erfrischungen. Und natürlich haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

    Uhrzeit
    18–19 Uhr

    Kosten
    CHF 25.– pro Person, inkl. Verpflegung

    Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten.
    Sekretariat
    Tel +423 235 03 00 | buchungen@kunstmuseum.li

     

    Registration Form
  • Reading

    Nimbus

    mit Marion Poschmann
    Ort: Literaturhaus Liechtenstein, Schaan
    In Kooperation mit dem Literaturhaus Liechtenstein, Schaan.

    1954 veröffentlicht der autodidaktische Botaniker und als Frater Ingbert bekannte Gymnasiallehrer Wilhelm Ganss den Aufsatz «Die Orchideen Liechtensteins». Zum ersten Mal werden die Orchideen seiner Wahlheimat in einer Übersicht kartografiert. Weniger als ein Jahrzehnt später ist eine der damaligen Protagonistinnen, die Ophrys sphegodes (Spinnen-Ragwurz), in Liechtenstein verschwunden. Gemeinsam mit Krispin Heé, Laura Locher und Georg Tscholl hat sich Anna Hilti auf eine künstlerisch-literarische Spurensuche nach der ausgestorbenen Orchidee gemacht, als deren Ausgangspunkt Ganss' Text dient.

    Interviews mit Mario F. Broggi und Hans-Jörg Rheinberger begleiteten von Anfang an die Erkundungen und vertiefen sie. Das bei Spector Books (Leipzig) erschienene und von Anna Hilti herausgegebene Buch Die wesentliche Eigenart aber liegt in der Blüte zeichnet den Versuch nach, unserem Gedächtnis das Vergessen auszureden.

    Unterstützt von Buch und Literatur Ost+.
    Eintritt frei, mit anschliessendem Apéro

    Im Anschluss, um 14 Uhr, findet eine Führung durch die aktuelle Ausstellung Parlament der Pflanzen im Kunstmuseum Liechtenstein statt.

     

  • DECEMBER 2020
  • Discussion

    Gespräch über Bäume

    Gespräch und Werkbetrachtung mit Rainer Rappmann
    In Kooperation mit der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft.

    Rainer Rappmann spricht zu Joseph Beuys' Verhältnis zu Pflanzen und dessen Projekte 7000 Eichen und Spülfelder Gesamtkunstwerk Freie und Hansestadt Hamburg.

    Joseph Beuys hatte ein existentielles Verhältnis zur Natur. Intensiv verbunden mit deren wesenhaften Seinsebenen fühlte er sich in der Welt der Tiere und der Pflanzen zu Hause: «Ich weiss, dass ich mit Kräften umgehe.» Trotz – oder gerade wegen – seiner Affinität studierte er sie auch aus naturwissenschaftlicher Perspektive, u.a. besuchte er Kurse an der Universität Posen und arbeitete mit dem Tierfilmer Heinz Sielmann.

    Mehr als verständlich, dass er die Pflanzen- und Tierwelt zum Gegenstand seiner künstlerischen Untersuchungen machte: der Mal- und Zeichenstift als Forschungsinstrument.

    Wie können wir heutigen Menschen unsere existentielle Verbundenheit mit dieser archaischen Welt wiederherstellen, verstärken, neu begründen? Angesichts Klimawandel und Corona-Krise lebensentscheidende Fragen. Beuys war seiner Zeit weit voraus. Wir können von ihm profitieren.

    Rainer Rappmann ist Autor, Verleger, Veranstalter und Gründer des FIU-Verlags.


    Gespräch und Werkbetrachtung
    Im Kontext von Parlament der Pflanzen wird an sechs Terminen (10. September und 24. September, 29. Oktober, 26. November, 3. Dezember, 7. Januar) donnerstagabends jeweils ein Gast eingeladen, der aus seinem Fachbereich berichtet.

    Im Zusammenhang mit diesen Beiträgen wird ein ausgewähltes Kunstwerk der Ausstellung vertieft betrachtet. Zwei weitere Veranstaltungen finden sonntags im Rahmen von «Eine Stunde» statt.

     

  • Lecture

    Präsentation
    50 Jahre Botanisch-Zoologische Gesellschaft
    Liechtenstein-Sarganserland-Werdenberg e.V.

    Eine Veranstaltung der Botanisch-Zoologischen Gesellschaft Liechtenstein-Sarganserland-Werdenberg e.V.

  • Yoga with Picasso

    Meditation mit Roland Dörig (MINDFULMIND)

    An event of the Hilti Art Foundation.

    In der Meditation werden wir still und richten unsere Sinne nach innen. Wir treten in achtsamen Kontakt mit Geist, Körper und Emotionen. Eine Begegnung mit uns selber. SEIN anstatt TUN. Roland Dörig von MINDFULMIND wusste schon während seinem Studium der Psychologie, dass er Menschen dabei begleiten möchte zur Ruhe und zu sich selber zu kommen. Heute erfüllt ihn genau diese Aufgabe mit Sinn und Freude. Undogmatisch und lustvoll führt er Sie in die Welt der Meditation ein. Mit voller Präsenz und innerer Ruhe können Sie danach die Kunst auf sich wirken lassen.

    «Yoga mit Picasso»
    Seit 2019 gibt es in der Hilti Art Foundation Highlights der besonderen Art: von Yoga bis Chanting, von Qi Gong bis zur Atemübung. Eine Erfahrung für Körper und Geist zwischen den Werken der grossen Meister.

    Um den Tag ausklingen zu lassen, servieren wir Ihnen im Anschluss köstliche Snacks und gesunde Erfrischungen. Und natürlich haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

    Uhrzeit
    18–19 Uhr

    Kosten
    CHF 25.– pro Person, inkl. Verpflegung

    Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten.
    Sekretariat
    Tel +423 235 03 00 | buchungen@kunstmuseum.li

     

    Registration Form
  • Concert

    Matineekonzert

    mit Klaus Gesing (Saxophon, Bassklarinette) und Björn Meyer (Bassgitarre)
    Ein Matineekonzert zum 45-jährigen Bestehen der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft für ihre Mitglieder.

    Klaus Gesing spielt Saxophon und Bassklarinette so, wie er als Arrangeur oder Komponist erst ganz von ferne und doch schon innerlich die Musik hört, noch bevor sie aufgeschrieben werden kann. Unabhängig von der Besetzung steht nicht das eigene Instrument im Fokus, sondern der Klang als solcher, das in die Zukunft projizierte Miteinander der Töne und die Frage: Was braucht die Musik als Nächstes?

    Björn Meyer hat seine ausgeprägte musikalische Handschrift in die unterschiedlichsten Kontexte innerhalb und ausserhalb des natürlichen Umfeldes seines Instruments, der sechssaitigen elektrischen Bassgitarre, integriert. Am meisten interessieren ihn Projekte, die traditionelle Gegensätze wie akustisch oder elektrisch, komponiert oder improvisiert, archaisch oder zeitgenössisch bearbeiten.

  • JANUARY 2021
  • Discussion

    Sich selbst wiederfinden durch Naturverbundenheit

    Gespräch und Werkbetrachtung mit Gerlinde Manz-Christ
    In Kooperation mit der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft.

    Intensive Entdeckungen und unmittelbares Erleben in der Natur verhelfen zu einem gesünderen und entspannteren Leben. Wenn wir in der Natur SIND, sie mit Aufmerksamkeit wahrnehmen und einen tiefen Atemzug nehmen, verflüchtigen sich unsere negativen Gedanken und wir verbinden uns mit uns selbst. Wenn wir aus diesem SEIN wieder auftauchen, richtet sich unser Denken hin zu dem, was wir tatsächlich wollen, wie wir unser Leben gerne leben würden, es lädt uns ein zum Träumen. Allein das entspannt unseren Geist, unsere Seele und letztlich unseren Körper. Und damit tun wir schon sehr viel zur Stärkung unserer Abwehrkräfte.

    Gerlinde Manz-Christ ist Naturdiplomatin, Ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin GGB, Executive Counselor und Autorin (www.manz-christ.com). Sie kombiniert alte Weisheitslehren mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Menschen mit der äusseren und ihrer inneren Natur zu verbinden.

  • Concert

    Dir das Gemüt grün färben

    Literarisch-musikalisches Programm mit dem Trio Gleichklang

    Unter dem Motto «Dir das Gemüt grün färben» tragen Mariana Fedorova und Patrick Boltshauser ihre Gedichte und Prosatexte vor, Ronny Spiegel spielt Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Verbindendes Thema ist die Liebe zu Bäumen, die allen drei Künstlern seit ihrer Kindheit gemein ist.

    Das Trio Gleichklang wurde im Sommer 2020 von der Dichterin Mariana Fedorova, dem Schriftsteller und Dramatiker Patrick Boltshauser und dem Musiker Ronny Spiegel gegründet. In ihrer gemeinsamen Arbeit knüpfen sie an die alte Tradition des literarisch-musikalischen Salons an, wie er im 18. bis ins 20. Jh. gepflegt wurde und weit verbreitet war.

    er literarisch-musikalische Salon des Trios Gleichklang findet auf der Bühne statt, trotzdem
    bewahrt er seinen geschlossenen Charakter. Behutsam und gewagt bewegt er sich zwischen freischwebender Rezitation, zeitgenössischer Prosa und alter Musik.

  • Yoga with Picasso

    Yoga mit Delia Krattinger

    An event of the Hilti Art Foundation.

    Für Delia war Yoga immer ein Ausgleich zu ihrem hektischen Leben als Tänzerin. Irgendwann begann die Matte für sie wichtiger zu werden als die Bühne. Mit ihrem mal sanften und weichen, mal kraftvollen und dynamischen Yogastil (Mix aus Hatha, Vinyasa, Kundalini und Yin Yoga) passt sie sich ihren Schülern an. Es ist ihr ein Anliegen, ihren Yoga-Schülern zu vermitteln, wie Yoga in den Alltag integriert werden kann.  Neben Yoga, unterrichtet Delia auch Pilates-Stunden in ihrem Studio in Zürich.

    «Yoga mit Picasso»
    Seit 2019 gibt es in der Hilti Art Foundation Highlights der besonderen Art: von Yoga bis Chanting, von Qi Gong bis zur Atemübung. Eine Erfahrung für Körper und Geist zwischen den Werken der grossen Meister.

    Um den Tag ausklingen zu lassen, servieren wir Ihnen im Anschluss köstliche Snacks und gesunde Erfrischungen. Und natürlich haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

    Uhrzeit
    18–19 Uhr

    Kosten
    CHF 25.– pro Person, inkl. Verpflegung

    Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten.
    Sekretariat
    Tel +423 235 03 00 | buchungen@kunstmuseum.li

     

    Registration Form