Kleidungsstücke und Plattformen bilden das Werk der fiktiven Künstlerin Louise Guerra, die von 2013 bis 2017 als kollektives Projekt tätig war.

Jedes Gewand wurde von einer Louise Guerra selbst entworfen, genäht, gestrickt, geflochten, besprüht, bemalt und im Rahmen von Performances benutzt. Einige haben vier Ärmel und zwei Ausschnitte für den Kopf, wurden also von zwei Personen gleichzeitig getragen. Von Hand gestickt sieht man gelegentlich die Signatur LG. Die Bügel, an denen die Kleidungsstücke von der Decke hängen, wurden 2019 vom Louise Guerra Archiv (LGA) hergestellt. Sie sind aus Metall-Abfällen zusammengeschweisst und besitzen eine klare Funktion, aber auch skulpturalen Charakter.

Die Kunstfigur Louise Guerra verweist in ihrer künstlerischen Praxis auf andere Künstlerinnen, mit denen sie ihren Vornamen teilt, z. B. Louise Bourgeois, Louise Nevelson oder Louise Lawler.

Mit dieser Sammlungspräsentation wird eine der jüngsten Erwerbungen des Kunstmuseums vorgestellt.

Der Eintritt in den Seitenlichtsaal ist frei.

Weitere Bilder zu dieser Ausstellung

  • Louise Guerra (2013–2017)
    Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich
  • Louise Guerra (2013–2017)
    Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich
  • Louise Guerra (2013–2017)
    Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich
  • Louise Guerra (2013–2017)
    Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich
  • Louise Guerra (2013–2017)
    Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich