Die SchülerInnen einer fünften Stufe des Liechtensteinischen Gymnasiums haben während der Zeit des Corona-bedingten Fernunterrichts Werke zu den Themen Tulpen – Die gegenständliche Darstellung, Stilisierung während der Zeit des Jugendstils und Abstraktion – ausgehend von Blumendarstellungen geschaffen.

Für das Fach Kunsterziehung stehen in der Regel zwei Wochenlektionen zur Verfügung. Das Aufbrechen der Stundenstruktur während der Zeit von Corona SchülerInnen bot anregende Möglichkeiten, sich gestalterisch in einem individuellen und freieren Zeitrhythmus zu entfalten. Neben dem Fach Kunsterziehung beschäftigten sich die SchülerInnen im Fach Ethik mit Fragen der Umweltethik. Kooperationen innerhalb einer Institution bzw. fächerübergreifendes Arbeiten, vor allem aber auch die Zusammenarbeit über die Institutionsgrenzen hinaus, schaffen Verbindungen zum wirklichen Alltag und ermöglichen wesentliche lebensnahe Erfahrungen.

Lehrpersonen: Hannes Albertin (Kunsterziehung), Renate Gebele-Hirschlehner (Ethik)
SchülerInnen: Gina Banzer, Carla Büchel, Lukas Busa, Chiara Corrado, Tankred Dünser, Alma Fuchs, Jenna Giampa, Nils Hagen, Chiara Konrad, Mia-Vera Marxer, Madleina Mayr, Elena Maier, Luisa Nägele, Sarah Nägele, Nadine Näscher, Alannha Ospelt, Clelia Seemann, Saskia Seele, Ana Sikman, Amrei Weber, Lorena Wildhaber

Das Liechtensteinische Gymnasium wurde 1937 als Collegium Marianum von den Maristen-Schulbrüdern als Privatschule in Vaduz gegründet. Seit 1981 ist das Gymnasium eine vom Land Liechtenstein getragene öffentliche Schule. Das Gymnasium führt in sieben Jahren zur Matura, dabei ist das primäre Ziel, eine breitgefächerte Bildung zu vermitteln und auf ein Studium vorzubereiten. Das Gymnasium ist nicht nur ein Ort des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens, sondern auch ein Ort visuellen und prozesshaften Lernens. Im Bereich der Kunsterziehung ist die Herausforderung, innert einer Doppelstunde pro Woche bei den SchülerInnen ein Gefühl und Kenntnis für die künstlerische Disziplin zu entwickeln.


Projektraum «Parlament der Pflanzen»
17.7.2020 – 17.01.2021

Im Rahmen der Ausstellung Parlament der Pflanzen ist der frei zugängliche Seitenlichtsaal als ein sich wandelnder und wachsender «Projektraum» konzipiert. Er verbindet die unmittelbare Aussenwelt mit Fragestellungen der Kunst.

Eine Produktion des Kunstmuseum Liechtenstein, kuratiert von Christiane Meyer-Stoll mit Annett Höland, Co-Kuratorin des Projektraums.

Weitere Bilder zu dieser Ausstellung

  • Liechtensteinisches Gymnasium (Kunst und Ethik)
    Foto: Sandra Maier, gesichtet.li
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    Foto: Sandra Maier, gesichtet.li
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    Foto: Sandra Maier, gesichtet.li
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